Der alltägliche Rassismus damals und heute, im gesellschaftlichen Leben und in Behörden, zementiert in Gesetzen, sowie Rassismus von deutschstämmigen Menschen und solchen mit Migrationshintergrund wurde kritisiert.
Im Gegensatz zu den vielen Sonntagsreden wurde hier auch nochmal auf die Rolle der damaligen Politiker, Medien und des Verfassungsschutzes hingewiesen.
Angesprochen wurde ebenfalls die heutige Situation in der solinger Politiker es nicht schaffen einen Platz nach einem der Opfer zu benennen, in der solinger Politiker mit dem rechtsextremen Holocaust-Leugner und Volksverhetzer Kissel verkehren und in denen Behörden sämtliche Möglichkeiten nutzen die sich bieten um Menschen abzuschieben. Eine Situation in der sich rechte Jugendlich ermuntert fühlen Nazi-Parolen an Wände zu sprayen und Stadtteile mit nationalistischen Stickern zu bekleben. Eine Situation wo sich NPD und Pro-NRW ermuntert fühlen Ortverbände zu gründen. Letzterer plant einen Kommunalwahlkampf mit ca. 60- bis 70 000 EUR. Unter anderem gespendet vom eben erwähnten Bauunternehmer Kissel.
Für solinger Verhältnisse muss man sagen, dass die Veranstaltung ziemlich gut besucht war. Die Reden machten den Anwesenden nochmal deutlich, warum es richtig und wichtig ist an dieser Stelle zusammen zu kommen.
Für die am Samstag geplante Demonstration stimmte die Kundgebung jedenfalls positiv.
Die Demonstration „15 Jahre danach: Rassismus und Neofaschismus bekämpfen!“ findet
am Samstag den 31.5.2008, 12.00 Uhr statt. Treffpunkt in Solingen-Mitte, Mühlenplatz.
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